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Brotbacken: Meine Tipps für Einsteiger

Brot backen macht Spaß und ist auch sehr einfach. Es gibt lediglich ein paar Hürden, die es zu überwinden gilt. Wenn du Lust hast dein eigenes Brot zu backen, dann helfe ich dir dabei.

Auf dieser Seite dreht sich alles, aber auch wirklich ALLES, um das Thema Brot backen.

Hier gebe ich dir ein paar wirklich nützliche Tipps zum Einstieg in die Brotbäckerei. Du hast Lust Brot zu backen und weist nicht genau wo du starten sollst? Dann bist du hier genau richtig. Also los geht’s:

Tipp Nr. 1: Suche dir ein einfaches Rezept für den Start

Und dabei liegt die Betonung auf „einfach“. Im Laufe deiner Brotback-Hobby-Karriere wirst du feststellen, dass Brotbacken furchtbar kompliziert werden kann. Sauerteig, Stückgare, Stockgare, Vorteig… Du kannst dich richtig tief im Hobby verlieren.

Wenn du dir ein Rezept von einem Blogger heraussuchst oder aus einem Brotbackbuch, das von einem Back-Spezi ist, dann kann es mitunter schon recht kompliziert für dich werden. Das ist etwas für später.

Einfache Rezepte liefern dir auch ganz wundervolle Brote. Eine Sorte Mehl, vielleicht auchzwei. Mehr würde ich am Anfang nicht machen. Am leichtesten wird Brot mit 550er Weizenteig gebacken. Diese Mehle sind für Starter recht gut geeignet:

  • Weizenteig 550 und
  • Weizenvollkorn oder
  • Roggen 1150.

Ich habe hier 2 Rezepte für dich, mit denen du richtig gutes Brot backen kannst.

1 Rezept: Einfaches Weizenbrot

2. Rezept: Weizenbrötchen

Du kannst dich natürlich auch woanders nach Rezepten umsehen. Im Netz oder im Buchhandel gibt es darüber eine Menge.

Tipp Nr. 2: Nimm nicht zu viel Hefe

Gerade bei Brotrezepten aus dem Internet wäre ich etwas vorsichtig. Da wird von einigen die Hefe benutzt wie Antibiotika von Ärzten. Frei nach dem Motto: „Viel hilft viel“.

Das ist nicht gut und auch nicht notwendig. Sehr oft finde ich Rezepte, in denen für ein 900 Gramm Brot ein kompletter Würfel Hefe verwendet wird. Das ist viel zu viel!

Mit 40 Gramm Hefe explodiert nach 30 Minuten dein Teig förmlich.

Guter Teig braucht Zeit. 4 Stunden ist aus meiner Erfahrung ein guter Wert und 10 Gramm Hefe benutze ich maximal. Aber auch nur dann, wenn ich wirklich schnell fertig werden möchte.

Sollte ein Brotrezept mit 1 Würfel Hefe ausgewiesen sein, dann nimm lieber 10 Gramm oder besser 5 Gramm Hefe.

Damit braucht dein Teig zwar länger, aber dein Brot wird bekömmlicher. Gute Brote gehen auch schon mal 24 Stunden und sind dann auch richtig lecker.

Lass dir Zeit beim Backen. Es schadet überhaupt nicht, dein Brot 4 bis 5 Stunden stehenzulassen.

Tipp Nr. 3: Halte etwas Wasser aus dem Rezept zurück

Wichtig für einen erfolgreichen Backtag ist die Konsistenz des Brotteiges. Dein Teigling sollte nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Ist er zu fest, dann gärt er schlecht, denn die Hefe kann dann nicht gut arbeiten. Darüber hinaus wird dein Brot auch recht trocken und geht auch im Backofen schlecht auf.

Ist dein Teig zu flüssig, kannst du ihn schlecht formen und er fließt dir regelrecht vom Backblech.

Die meisten Brotteige sind optimal, wenn du daraus eine Kugel formen kannst, die einigermaßen seine Form hält. Hast du schon einmal einem Pizzabäcker zugesehen? Das ist ein Hefeteig, aus dem man auch Brot machen kann.

So wie der Teig darf auch dein Teig werden.

Jetzt kann es aber vorkommen, dass dein Mehl anders reagiert wie das Mehl, von dem du dein Rezept hast. Es könnte aber auch sein, dass er etwas mehr Mehl genommen hat und du etwas mehr Wasser. Bei den (verhältnismäßig) kleinen Mengen machen ein paar Gramm mehr oder weniger schon mal etwas aus.

Aus diesem Grund kannst du bei jedem neuen Rezept, welches du ausprobierst, ungefähr 20 Gramm Wasser zurückhalten.

Wenn dein Teig dann zu fest wird, kannst du nach und nach das zurück gehaltene Wasser hinzufügen bis es passt.

Wie dein Teig aussehen sollte, erfährst du entweder aus dem jeweiligen Rezept oder du hältst dich an das, was ich eingangs geschrieben habe.

Tipp Nr. 4: Knete den Teig mit der Hand

Gerade am Anfang ist es eine gute Idee, ein Gefühl für den Teig zu entwickeln. Du kannst dann einfach besser einschätzen, ob dein Teig fertig ist oder nicht. Selbst dann, wenn du später mit einer Knetmaschine arbeitest.

  • Wie fühlt sich Teig an?
  • Wie verhält er sich?
  • Wie verändert er sich beim Kneten?

Das sind Dinge, die du am besten herausfindest, wenn du den Teig mit der Hand knetest.

Brotteig sollte immer geknetet werden. Die Knetzeit ist dabei auch ordentlich. 10 Minuten und mehr kann man schon mal kneten. Erst wenn dein Teig eine homogene Masse wird, die in sich zusammen hält, ist dein Teig fertig geknetet. Du erkennst das daran, dass er mehr in sich und weniger an deinen Fingern klebt 🙂

Ich benutze mittlerweile eine Küchenmaschine. Das erleichtert mir enorm die Arbeit. Wobei, welche Arbeit? Zutaten in die Schüssel, Maschine an und warten bis er fertig ist.

Das kannst du natürlich auch machen. Hier habe ich dir die besten Küchenmaschinen zum Brotteig kneten für deine Küche aufgelistet.

Tipp Nr. 5: Besorge dir ein gutes Brotbackbuch

In einem Buch erfährst du eine Menge über das Brotbacken. Es ist systematisch aufgebaut und richtet sich stets nach deinem Wissensstand. Es wird dort nichts vorausgesetzt, was du noch nicht kennst. Denn ein gutes Backbuch holt dich da ab, wo du dich gerade befindest und nimmt dich mit auf die Reise in eine schöne neue Welt des Backens.

Du brauchst demnach auch ein Buch, dass sich speziell an Einsteiger richtet.

Dieses Buch zum Beispiel ist für den Einstieg sehr gut. Es erklärt dir genau, was du machen musst und hat über alle Rezepte hinweg eine einheitliche Art Brot zu backen.

Durch die vielen gleichen Abläufe beim Backen bist du relativ schnell relativ sicher im Umgang mit deinem Teig. Ich kann es nur empfehlen. Alternativ kannst du dir hier die aktuellen Bestseller der Brotbackbücher ansehen. Sie werden ständig aktuell gehalten.

Es ist nicht die einzige Art Brot zu backen, aber es ist eine die funktioniert und das ist die Hauptsache.

Später wirst du vielleicht anfangen mit Sauerteig zu backen, oder mit der Kühlschrankgare oder du pfeifst auf alles und suchst dir deinen eigenen Weg. Auch gut.

Zum Einstieg ist es jedenfalls sehr gut, sich an jemandem zu orientieren, der das schon gemacht hat, was du noch vor dir hast.

Du kannst dich natürlich auch sehr gerne durch meine Seite klicken. Ich habe hier viele nützliche Tipps rund um das Brot backen und alles davon ist sehr gut für Anfänger geeignet.

Falls du Fragen hast, kannst du dies auch gerne unten in den Kommentaren machen 🙂

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Brigitte Faßbender

    Dieses Walnussbrot… Herrlich. Super-Rezept! Das beste Brot, das ich bislang gebacken habe. Vielen lieben Dank für das Rezept!

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