Einfache Weizenbrötchen mit Roggen

Einfache Weizenbrötchen mit Roggen

Für diese Weizenbrötchen habe ich mich von dem Schweizer Bürli inspirieren lassen. Es ist jedoch mit Weizen- und Roggenmehl gebacken und in der Herstellung absolut einfach gehalten. Die Kruste ist nicht so fest und „krustig“. Dadurch wird das Brötchen insgesamt etwas weicher.

Die Krume ist fest, feinporig und elastisch. Durch den Roggenanteil von 20 % bekommt dieses Weizenbrötchen einen schönen, leichten Roggencharakter.

Wie auch bei meinen Broten werden die Brötchen mit einer langen Teigführung hergestellt. Das heißt, mit sehr wenig Hefe und einer Gärzeit von 12 bis 24 Stunden.

Es gibt keinen Vorteig und die Zutatenliste ist sehr übersichtlich. Dadurch sollte es wenig Probleme bei der Zubereitung geben und leicht nachzubacken sein.

Die Teigzubereitung an sich dauert nur wenige Minuten. Der Teig bedarf während der Gärzeit nur wenig Pflege. Tatsächlich habe ich dieses Mal den Teig nur ein einziges Mal zum Dehnen & Falten hervorgeholt.

Brötchen mache ich generell eigentlich recht selten. Mein Fokus lag in der Vergangenheit immer auf das Backen von Broten.

Mit diesem Rezept habe ich aber ein sehr schönes „Produkt“ herstellen können, dass ich ab jetzt öfter machen werde. Es ist eine tolle Abwechslung zu meinen Broten – und darum geht es doch beim selber Backen, oder?

Du bekommst mit dieser Teigmenge 8 Brötchen.

Wie gefallen dir die Brötchen? Schreibs mir in die Kommentare 🙂

Einfache Weizenbrötchen mit Roggen

Dieses Brötchenrezept hat einen Anteil von 80 % Weizenmehl und 20 % Roggenmehl
Gericht Brötchen
Keyword Brötchenrezept, Weizenbrötchen
Vorbereitungszeit 1 day
Zubereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 20 Minuten

Zutaten

  • 400 gr Weizenmehl 550
  • 100 gr Roggenmehl 1150
  • 340 gr Wasser
  • 10 gr Salz
  • 0,5 - 1,0 gr Frische Hefe

Anleitungen

Tag 1

  • Die frische Hefe in ein wenig von dem angegebenen 340 gr. Wasser auflösen
  • Das Salz im restlichen Wasser in einer großen Schüssel auflösen
  • Mehl darüber geben und eine kleine Mulde im Mehl bilden
  • Darin das Hefewasser geben und im Mehl verteilen
  • Erst das Hefewasser mit dem Mehl vermengen und dann den Teig gut durchkneten, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat
  • Den Teig in einer abgedeckten Schüssel (z.B. Deckel, Alufolie oder Frischhaltefolie) für 12 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • Alle paar Stunden den Teig in der Schüssel dehnen und falten. D.h. an den Rändern hochziehen und über dem restlichen Teig "ablegen" bzw. festdrücken (In der ganzen Reifezeit maximal 2 bis 3 mal). Das tut dem Teig gut, hilft der Hefe und das Brot bekommt eine gleichmäßigere Krume.
  • Der Teig ist fertig, wenn er sich vom Volumen her verdoppelt hat. Das ist nach ca. 24 Stunden der Fall - Je nach Raumtemperatur auch etwas früher.

Tag 2: Backtag

  • Am nächsten Tag den Teig aus der Form auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 8 gleich große Teile abstechen
  • Die Brötchen in die gewünschte Form bringen. Ich habe sie rund eingeschlagen. Dafür habe ich den Teig in die Hand genommen und ihn von allen Seiten in die (mir sichtbare) Mitte gefaltet und zusammengedrückt. So entsteht eine glatt gezogene Rückseite.
  • Die 8 Brötchen mit der glatten Rückseite nach oben, für min. 30 Minuten auf ein bemehltes Leinentuch geben und damit auch abdecken. Alternativ geht auch ein Tuch aus Baumwolle. (Ein Sauberes Abtrockentuch zum Beispiel)
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 250 Grad vorheizen
  • Die Brötchen für 20 Minuten bei 220 Grad Backen
  • Für ein gutes Backergebnis ist zusätzliche Feuchtigkeit im Backraum hilfreich. Das geht mit einer Schale heißem Wasser oder noch besser mit dieser Lösung. Das kommt beim Backen mit in den Backraum und kann z.B. auf den Boden gestellt werden.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Caro

    Hallo Christian!
    Ich würde Deine Brötchen gerne nachbacken. Werde aber aus der Angabe von 1 Gramm Hefe nicht ganz schlau. Ist Trocken- oder Frischhefe gemeint? 1Gramm Frischhefe wäre ja nahezu nichts, aber manche Bäcker nutzen ja bewusst für Vorteige wenig Hefe. Daher bin ich ein bisschen ratlos und vermutlich geht das anderen auch so. Es wäre daher hilfreich, die Art der Hefe in der Zutatenliste aufzuführen.
    Eine schöne Woche wünscht
    Caro aus Berlin

    1. Christian

      Hallo Caro,
      vielen Dank für den Hinweis. Wie es aussieht, schreibe ich es mal so und mal so. Das muss ich dringend verbessern. Von daher finde ich deinen Kommentar wirklich hilfreich 🙂 Das Rezept habe ich entsprechend angepasst. Die 1 Gramm beziehen sich auf Frischhefe und es ist in der Tat sehr wenig. Durch die lange Reifezeit von bis zu 24 Stunden jedoch völlig ausreichend. Mehr braucht es wirklich nicht für ein wundervolles Ergebnis.
      Grüße nach Berlin
      Christian

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