Walnussbrot

Walnussbrot

Ein bisschen Abwechslung in den Backofen bringt dieses Walnussbrot. Das backe ich in regelmäßigen Abständen immer wieder gerne. Durch die Walnüsse bekommt der Teig nicht nur diesen einzigartigen Geschmack, sondern auch eine etwas dunklere Färbung. Es ist eines der schönsten Brote in meinem Repertoire.

Das Rezept ist eine Abwandlung von dem Dreikornbrot von Lutz Geissler. Wenn dich das Backen mit wenig Hefe interessiert, dann schau dir sein Brotbackbuch einmal genauer an. Es ist für Einsteiger sehr gut geeignet, bietet neben vielen Rezepten auch eine Menge Grundlagenwissen.

Das sind die Zutaten

Für mein Walnussbrot nehme ich eine Mischung aus 3 verschiedenen Mehlsorten. Der Hauptbestandteil ist Weizenmehl Typ 550. Immerhin sind es 400 Gramm. Dazu kommen jetzt noch 90 Gramm Dinkelmehl Typ 603 und 90 Gramm Roggenmehl mit der Typenbezeichnung 1150.

Zu unserem Teig kommen jetzt noch 150 Gramm Walnüsse. Das gibt dem ganzen Brot ein herrliches Aroma.

Der Teig wird dadurch nicht so intensiv körnig bzw. nussig wie bei meinem Körnerbrot, aber das soll er ja auch nicht.

Wie bei fast jedem Brot nehme ich für meinen Teig sehr wenig Hefe. Eine Messerspitze reicht. Dadurch kann der Teig lange gehen und entfaltet so einen intensiveren Geschmack.

Natürlich wird das Brot auf diese Weise auch noch bekömmlicher. Das ist für mich jedoch nur ein netter Nebeneffekt, denn wirklich Probleme habe ich mit Teigwaren nicht.

 

Schritt 1: Die Teigzubereitung

Da ich wieder einmal mit wenig Hefe backe, teilt sich meine Brotherstellung in 2 Tage. Am ersten Tag kümmere ich mich um den Teig und am zweiten Tag um das Brotbacken.

Als erstes brauchen wir das Quellstück. Die Walnüsse werden dazu in eine Schüssel mit ausreichend Wasser gelegt. Meine Walnüsse habe ich zuvor mit einem Fleischklopfer etwas zerkleinert. Das ist zwar nicht zwingend notwendig, aber ich mag es so am liebsten. Du kannst sie auch so lassen wie sie sind. Ich jedoch finde es gut, wenn sich mehrere kleine Walnüsse im Teig verteilen.

Die Nüsse brauchen Zeit um sich mit Wasser vollzusaugen. Mindestens 2 Stunden lasse ich sie deswegen im Wasserbad. Wenn das erledigt ist, schütte ich das übrige Wasser ab.

Wozu das Quellstück?

Ob wir die Walnüsse vorher in Wasser einlegen oder direkt in den Teig geben ist den Nüssen vollkommen egal. Sobald aber die trockenen Nüsse mit Feuchtigkeit in Berührung kommen wollen sie was davon haben. Bevor mir die Walnüsse also jetzt das Wasser aus dem Teig ziehen, erledige ich das lieber vorher.

Dazu kommt noch, dass Feuchtigkeit bei Nüssen und Saaten immer etwas von der Härte nehmen. Die Nüsse und Saaten werden dadurch weicher. Das ist gut.

Zutaten Vermengen

Wie und in welcher Reihenfolge die Zutaten vermengt werden, habe ich in diesem Artikel ausführlich erklärt. Dort findest du auch eine Infografik die dir das (hoffentlich) anschaulich erklärt.

Das dort gezeigte Salzwasser ist hier bei diesem Rezept das Salz-/Walnuss Wasser. Sprich, du schüttest zu Beginn einfach die gewässerten (und abgetropften) Walnüsse zusammen mit dem Salz in das Hauptwasser. Der Rest ist vollkommen gleich.

Hier nochmal eine Übersicht für Tag 1:

Schritt 2: Der Brotbacktag

Der zweite Tag ist Back-Tag. Nachdem der Teig 24 gegangen ist, wird es nun Zeit den Ofen anzuschmeißen. Zuvor jedoch wird unser Teig ein letztes Mal in Form gebracht. Dazu hole ich meinen Teig aus der Schüssel und lege ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche.

Dort wird der Teig in Form gebracht (hier rund), noch einmal leicht eingeschlagen und vorsichtig in den Gärkorb gelegt. Ich mag es, wenn das fertige Brot auf der Oberseite so zerklüftet und rustikal daherkommt. Deswegen ist meine eingeschlagene Seite im Gärkorb auf der Unterseite.

Später im Topf liegt unten oben und die eingeschlagene Seite kann beim Backen schön aufreißen.

Solltest Du eingeschnittene Brote (die mit den aufgerissenen bzw. aufgegangenen einschnitten) bevorzugen, dann dreh den Teig von Anfang an im Gärkorb auf die andere Seite. Im Brotbacktopf kannst du dann deine Schnitte machen.

Der Teigling braucht nun noch so ca. 1 Stunde im Gärkorb. Zeit genug den Ofen und den Brotbacktopf vorzuheizen. Dafür brauche ich ca. 30 Minuten.

Gebacken wird das Brot eine halbe Stunde in meinem Brotbacktopf bei geschlossenem Deckel. Anschließend nochmal für ca. 10 Minuten ohne Deckel. Dadurch bekommt das Brot eine schöne Kruste. So ein Brotbacktopf ist richtig praktisch.

Jetzt nur noch auskühlen lassen und du bist fertig. Guten Appetit 🙂

Mein Tipp:

Brot backen im Topf*
Du kannst das Brot ganz einfach in einem Brotbacktopf backen. Er wird im Backofen mit aufgeheizt und das Brot dann anschließend in dem Topf im Backofen gebacken. Dadurch bleibt das Brot schön saftig und trocknet beim Backen nicht aus.


Walnussbrot

Rezept mit Walnüssen, Weizen-, Roggen- & Dinkelmehl
Backzeit 40 Minuten
4.8 von 10 Bewertungen
Zutaten für 1100 Gramm
  • 400 gr Weizenmehl 550
  • 90 gr Dinkelmehl 630
  • 90 gr Roggenmehl 1150
  • 150 gr Walnüsse
  • 400 gr Wasser
  • 10 gr Salz
  • 0,5 gr Frische hefe

Zubereitung 

Tag 1: Teigzubereitung

    Quellstück

    • Die Walnüsse in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Mindestens 2 Stunden lang einweichen. Vor der weiteren Verarbeitung das überschüssige Wasser abgießen.

    Teig

    • Hefe in ein wenig von dem angegebenen 400 gr. Wasser auflösen
    • Die abgetropften Walnüsse und das restliche Wasser in eine Schüssel zusammen mit dem Salz verrühren
    • Mehl darüber geben und eine kleine Mulde im Mehl bilden
    • Darin das Hefewasser geben und im Mehl verteilen
    • Erst das Hefewasser mit dem Mehl vermengen und dann den Teig gut durchkneten, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat.
    • Den Teig in einer abgedeckten Schüssel (z.B. Deckel, Alufolie oder Frischhaltefolie) für 24 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

    Tag 2: Back-Tag

    • Am nächsten Tag den Teig aus der Form auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in die gewünschte Form bringen
    • Den geformten Teig in einer passenden Form für ca. 1 Stunde, mit einem Tuch abgedeckt, ruhen lassen. Ich benutze dafür einen runden Gärkorb, du kannst aber auch jede andere Form dafür nehmen.
    • In der Zwischenzeit den Ofen samt Brotbacktopf auf 250 Grad vorheizen.
    • Anschließend den Teig aus der Form in den Brotbacktopf stürzen und für 30 Minuten bei 220 Grad im geschlossenen Topf backen
    • Nach 30 Minuten den Deckel entfernen und noch einmal für 10 Minuten im Backofen die Kruste schön goldbraun fertig backen

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    Dieser Beitrag hat 43 Kommentare

    1. Simone

      Hallo Chridtian, das Brot wirklich bei Raumtemperatur 24h gehen lassen? Sonst lasse ich die Teige immer im Kühlschrank gehen! Danke, lg Simone

      1. Christian

        Hallo Simone,
        bei Raumtemperatur gehen lassen ist hier richtig 🙂

    2. Franziska

      5 stars
      Absolut leckeres Brot, ich habs nun bereits 3x gebacken und beim letzten Mal die Walnüsse noch mit einer handvoll Haselnüssen und div. Kernen (natürlich alles mind. 2h vorher eingeweicht) ergänzt. Vielen Dank für das tolle Rezept!

      1. Christian

        Halle Franziska,
        freut mich, dass es dir auch so gut gefällt. Danke für deinen netten Kommentar und die Bewertung. Ein Brot mit vielen Kernen und Nüssen mache ich mir ab und zu auch ganz gern. Das bringt Abwechslung in den Brotalltag 🙂 Allein schon das Aroma von gebackenen Haselnüssen wenn, das Brot frisch aus dem Ofen kommt…Hm, lecker. Ich glaube ich weiß, was ich morgen backen werde 🙂
        Viel Spaß beim Backen

    3. Karola

      Ich habe keine Cocotte und würde es gerne im Römertopf machen, ich backe Brote ohne Vorheizen darin. Wie lange sollte ich das Brot dann gehen lassen bevor es in den Ofen kommt? Vorheizen dauert höchstens 10 min, Backzeit bleibe dann gleich ? Vielen Dank

      1. Christian

        Hallo Karola,
        sorry für die späte Antwort. Ein Römertopf wird ja nicht so gerne vorgeheizt. Da besteht die Gefahr, dass der Topf den Temperaturunterschied nicht gut verkraftet und möglicherweise zerspringt. Auf die Gehzeit hat das aber keinen Einfluss. Die würde ich beibehalten. Bei der Backzeit jedoch würde ich den kalten Römertopf berücksichtigen und länger backen. So 10 Minuten länger bestimmt. Zur Sicherheit würde ich am Ende der Backzeit den Klopftest machen. Klingt das Brot hohl, dann ist es fertig.

    4. Martina

      Hallo Christian, ich hab dein Brot grad ausprobiert, wir sind recht zufrieden. Allerdings hätte ich es gern etwas kräftiger und überlege, ob ich etwas Sauerteig dazu mische. Durch die lange Gehzeit würde das ja passen. Hast du da einen Tipp oder eine Mengenangabe für mich?
      Grad muss ich eh noch warten, dass mein Sauerteig fertig wird. Mangels Nachkaufmöglichkeiten an Roggenmehl ist mir mein alter kaputt gegangen.
      Herzlichen Dank schon mal!
      Martina

      1. Christian

        Hallo Martina,
        für den Sauerteig würde ich dir gerne einen Tipp geben – kann es aber leider nicht. Auch wenn ich bei Hefe-Rezepten gerne Experimentiere, fehlt mir bei Sauerteig einfach die Erfahrung um ein Rezept “theoretisch” zu ändern. Da sich mein Sauerteig schon vor einiger Zeit verabschiedet hat, kann ich leider auch nicht gleich was dazu testen.

      2. Z.Z.

        Hallo Martina! Ich habe eine Alternative mit Sauerteig entwickelt.
        @Christian: herzlichen Dank für das tolle Rezept!!!
        So gehe ich also vor – das Roggenmehl (ich nehme allerdings Vollkornmehl statt Typ 1150) vermische ich 1:1 mit Teil vom Wasser (90 ml) und Anstellgut, lasse den Vorteig dann etwa 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur gegen. Logischerweise entfällt dadurch die Hefe. In der Zwischenzeit tue ich die Walnüsse mit etwas Öl bei mittlerer Hitze anrösten und mit dem Salz und das restliche Wasser aufgießen. Dadurch bekommt das Brot einen noch intensiveren Walnussgeschmack. Ich achte drauf, dass die Walnuss-Wasser Mischung abgekühlt ist bevor ich alle Komponente miteinander vermische und den Teig knete. Man sollte nicht vergessen ein Teil vom Vorteig als Anstellgut aufzuheben. 🙂 Den fertigen Teig stelle ich über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Tag, wie von Christian beschrieben formen und backen. Da ich allerdings keinen Brottopf habe, backe ich es direkt auf einem Backstein. Es gelingt auch so einfach super. Ich hoffe ich habe alles verständlich erklärt und wünsche dir und den anderen, die diese Variante ausprobieren möchten, viel Erfolg beim Backen!

        1. Thilo

          5 stars
          Hallo Z.Z.,verstehe ich das richtig, dass du dann 90gr Roggenmehl, 90gr Wasser und 90gr Anstellgut nimmst?
          @Christian, aber auch in der originalen Version super. Gerade heute wieder gebacken.
          Grüße Thilo

    5. Christian

      5 stars
      Hallo Christian,
      Kann man das Brot auch ohne backtopf backen ?
      Einfach auf einen Blech mit Backpapier?

      1. Christian

        Hallo,
        ja, das geht schon. Es wird dann eventuell nicht so gut aufgehen und wahrscheinlich an der Seite aufreißen. Die Kruste wird so sehr schnell fest. Bevor du aber gar nicht backen kannst, nimm was du hast. Das wird dann nicht perfekt, aber es wird bestimmt gut schmecken.
        Empfehlen würde ich jedoch entweder einen Topf oder einen Pizzastein mit einer manuellen Dampfzugabe. Darüber findest du hier auch einen Artikel, in dem hab ich das beschrieben. Vielleicht hast du ja dafür etwas Passendes. Für die einfache Variante mit einem Blech könntest du z.B. eine Schale mit heißem Wasser mit in den Backraum geben. Ca. 200 ml würden ausreichen. Hier geht es zum Artikel

    6. Conny

      Hallo…ich möchte auch gerne das Brot backen….habe aber nur Trockenhefe da…wieviel nimmt man davon?

      1. Christian

        Hallo Conny,
        nach meiner Rechnung sind für 1 Gramm Frische Hefe in etwa 0,35 Gramm Trockenhefe notwendig. Ich habe das einmal mit so einer Tüte Trockenhefe probiert, kam damit aber nicht so gut zurecht. Von daher kann ich dazu nicht ganz so viel sagen.

    7. Frank B.

      Hallo Christian,
      das Rezept hat absolute Prio an meinem nächsten Backtag.
      Und Deine Rechnung mit der Trockenhefe stimmt genau.
      Ein Würfel Frischhefe 42 g entspricht zwei Päckchen Trockenhefe 14 g, sagt man zumindest.

      Entschuldige die Klugsch…..

    8. Alex

      5 stars
      Wir haben das Brot auf dem Blech gebacken bei Heißluft und 220 Grad für 40 Min. plus weitere 10 Min. bei verminderter Temperatur und es hat prima geklappt. Sehr fein, wir werden das jetzt regelmäßig backen. Danke fürs Rezept!

    9. Inge W.

      Hallo und noch ein Frohes Neues Jahr! – ich habe zwei womöglich dumme Fragen: 1. wie wiege ich 0,5 oder 1 g Hefe ab, mit meiner (digitalen) Waage geht es nicht? 2. Wie lange darf so ein Vorteig maximal gehen damit es noch funktioniert?

      1. Christian

        Hallo Inge,
        das ist keine dumme Frage 🙂
        Meine Digitalwaage kann diese geringe Menge auch nicht abwiegen. Es gibt eine Feinwaage, die das kann. Diese hier zum Beispiel.
        Du kannst aber auch mit ca. werten gutes Brot backen. Auf der FAQ-Seite habe ich dir ein Bild hinterlassen. Dort kannst du sehen, wie 0,5 Gramm Hefe aussehen sollten.
        Was den Teig angeht: Der ganze Teig geht 24 Stunden. Das resultiert aus der geringen Hefe. Die braucht mehr Zeit. Ob der Teig nun 20 Stunden oder 30 Stunden geht, ist dabei nicht ganz so entscheidend. Es kommt auch darauf an, wie warm es bei dir ist. Soll der Teig wesentlich länger gehen, dann kannst du ihn auch in den Kühlschrank stellen.
        Ich hoffe, das hilft dir weiter.
        Beste Grüße

    10. Marta

      5 stars
      Habe das Brot genau nach diesem Rezept gebacken und das Brot ist Klasse geworden. Habe mich schön öfter im Brot backen versucht, aber noch nie ist mir ein Brot so gut gelungen.
      Danke und herzliche Grüße.

    11. Inge

      Hallo
      Das Brot ist gerade im Ofen. Bin gespannt auf das Ergebnis.
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Inge

    12. Inge

      Das Brot ist Klasse und schon aufgegessen. Vielen Dank für das Rezept. Morgen wird das mit dem Altbrot probiert.
      LG
      Inge

    13. Angelika

      Hallo Christian,
      Ich würde gerne heute das Brot backen und möchte wissen, ob ich es auch in einem Pyrex Glastopf backen kann.
      Vielen Dank
      Angelika

      1. Christian

        Hallo Angelika,
        mit einem Glastopf habe ich keinerlei Erfahrung. Für die Regulierung der Feuchtigkeit würde es sicherlich gut funktionieren. Da der Topf jedoch vorgeheizt werden soll und dann ein kalter Teig in eine heiße Glasschüssel hineingelegt wird, gibt es Temperaturunterschiede die zu Spannungen führen können. Bei Römertöpfen passiert das auch. Die können deswegen sehr leicht zerspringen. Daher werden sie auch nicht vorgeheizt. Wenn ich einen Glastopf nehmen müsste, dann würde ich den kalten Teig in den kalten Topf legen und beides zusammen in den Ofen schieben. Die Backzeit verlängert sich dadurch etwas. Aber wie gesagt, damit habe ich keine Erfahrung.
        Beste Grüße
        Christian

    14. Angelika

      4 stars
      Hallo Christian , es hat super funktioniert im Glastopf (Jenaer Glas) und schmeckt wunderbar!
      Danke für Deine Rückmeldung!
      LG Angelika

    15. Andrea

      5 stars
      Hallo zusammen, mir ist leider der Teig im Gärkörbchen total kleben geblieben 🥺 kann mir jemand sagen, was ich falsch gemacht habe? Liebe Grüße

      1. Christian

        Hallo Andrea,
        bevor der Teig in den Gärkorb kommt wird er aus der Schüssel geholt und auf einer bemehlten Arbeitsplatte in Form gebracht. Dadurch sollte er nicht mehr so kleben. Die Form selber kannst du zusätzlich noch einmehlen/ mit Mehl bestäuben. Das sollte reichen, damit er nicht am Gärkorb festklebt.
        Grüße
        Christian

      2. Andrea

        Vielen Dank! Geschmacklich war es aber ein Traum 🤗

    16. Helga

      Weil das “Nussige Mehrkornbrot” in der Petromax-Kastenform so wunderbar geworden ist und ich glückliche Besitzerin einer Staub-Guss-Cocotte bin, die bisher nur für Schmorgerichte verwendet wurde, konnte ich es kaum abwarten, eine weiteres Brot aus Deinen Rezepten auszuprobieren. Was soll ich sagen, auch das Walnussbrot ist einzigartig.
      Demnächst möchte ich ein Sauerteigbrot backen, aber dazu muss ich erst mal einen Sauerteig ansetzen, das wird auf jeden Fall in Kürze erfolgen.
      Danke Christian für die tollen Informationen und Rezepte auf dieser web-Seite.

      Grüße Helga

    17. Helga

      5 stars
      Hab die Sterne vergessen…gibt auf jeden Fall 5 Stück

      1. Christian

        Das freut mich richtig!
        Vielen Dank 😀

    18. Tina

      Hallo Christian – das Rezept klingt echt super. Vielen Dank für die tolle Erklärung dazu. Eine Frage – ich vertrage kein Roggenmehl. Kann ich das ohne Probleme ersetzen ?
      Vorab vielen Dank und viele Grüße, Tina

      1. Christian

        Hallo Tina,
        Du kannst das Rezept natürlich ganz nach deinen Vorlieben anpassen. Nimm einfach etwas passendes für dich.
        Liebe Grüße
        Christian

    19. Tina

      5 stars
      Brot zwar noch nicht probiert, aber schon alleine für die tolle Erklärung 5 * 🙂

    20. Andrea

      5 stars
      Hallo Christian, stellst du den Ofen auf 250 Grad Umluft? Mein Brot ist leider aussen nicht so knusprig geworden. Hab es auf 250 Grad/ bzw. auf 220 Grad Ober-/Unterhitze gebacken.
      Ansonsten war es super!
      Lieben Gruss

      1. Christian

        Hallo Andrea,
        Umluft ist das nicht. Die Angaben beziehen sich auf Ober-/ Unterhitze. Hast du einen Gusstopf benutzt?
        Beste Grüße
        Christian

    21. Nina

      Ich habe leider kein Roggenmehl zu Hause. Kann ich dann einfach mehr vom Dinkel- oder Weizenmehl nehmen bzw. wie würde es die Wassermenge verändern?

      1. Christian

        Hallo Nina,
        du kannst dieses Rezept natürlich nach Lust und Laune anpassen und verändern. Wenn du kein Roggenmehl hast, dann kannst du es auch weglassen und es durch ein anderes Mehl ersetzen. Das Brot wird zwar dann ein anderes aber es kann durchaus auch sehr lecker werden. Die Wassermenge ändert sich minimal. Teste es einfach aus.
        Beste Grüße
        Christian

        1. Sibylle

          Hallo christian.. Ich habe einen gusseisernen Topf zum Kochen mit Deckel . Die Maße sind so wie die eines brottopfes. Klappt das auch.

          1. Christian

            Hallo Sibylle,
            wenn du einen Topf, der für das Kochen gedacht ist, bei 200 Grad in den Backofen stellst, dann musst du unbedingt darauf achten, ob Kunststoffteile verbaut wurden. Diese halten der Hitze nicht stand. Ich habe dadurch schon einen Knauf zum Schmelzen gebracht.
            Gruß
            Christian

    22. Nina

      4 stars
      Das Brot ist wirklich einfach zu machen, einzig etwas Zeit muss man mitbringen! Aber das kann man ja vorher gut einplanen! Das steht jetzt auf jeden Fall öfter auf dem Backplan 🙂
      Geschmack ist wirklich sehr gut, allerdings hätte ich es gerne noch etwas kräftiger… hättest du da einen Tipp für mich mit was mir das gut gelingen könnte – Also ein Gewürz oder eine andere Zutat?
      Hätte einen fertigen Natur-Sauerteig von einer gewissen Marke zu Hause! Ist allerdings nur für den Geschmack und hat keinerlei Triebwirkung! Geht sowas auch bzw. Muss ich dann weniger Flüssigkeit nehmen?
      Hoffe du kannst mir da evtl. weiterhelfen…
      Danke schon mal und natürlich auch für das tolle Rezept!

      1. Christian

        Hallo Nina,
        hast du Roggenmehl bekommen? Wenn nicht, dann wäre das eine Möglichkeit etwas am Geschmack zu drehen. Diesen Natursauerteig hatte ich auch mal im Kühlschrank, hab ihn dann aber doch nicht verwendet. Stattdessen habe ich meinen eigenen Sauerteig gemacht und backe lieber damit. Geschmacklich ist das nochmal etwas anderes, wie das Backen mit Hefe.
        Am einfachsten bekommst du aber eine Geschmacksvariation, indem du etwas mit den Zutaten spielst. Etwas mehr Roggenmehl zum Beispiel oder Roggenvollkorn. Du kannst auch einen Teil des Weizenmehls mit Weizenmehl 1050 ersetzen oder gleich die Vollkornvariante. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Der Wasserbedarf ändert sich dadurch minimal. Einfach etwas Wasser anfangs zurückhalten und dann entscheiden, ob noch etwas dazugegeben werden muss.
        Es gibt auch ausgewiesene Brotgewürze. Damit habe ich auch schon gebacken und auch ein Rezept hier auf der Seite dafür. Ich persönlich würde das in diesem Brot jedoch nicht verwenden, denn die Gewürze sind recht dominant. Es schmeckt dann eben nicht mehr nach Walnussbrot.
        Beste Grüße & viel Spaß beim Ausprobieren
        Christian

    23. Hanna

      Hallo,
      vielen Dank fürs Rezept! Es ist wirklich super! Ich backe es im Römertopf und nehme die letzten 10min den Deckel ab. Wenn’s ausm Ofen kommt hat es eine schöne Kruste, jedoch schwindet diese nach nichtmal einer halben Stunden und es wird labrig…mache ich was falsch?

      1. Christian

        Hallo Hanna,
        freut mich, dass es dir schmeckt. Ich kann nur raten, woran das liegen könnte. Labrig sollte das Ergebnis jedenfalls nicht sein. Versuche mal 15 oder 20 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel zu entfernen. Die Kruste wird stärker und hält dadurch länger. Eventuell liegt es aber auch am Auskühlen. Möglicherweise lässt du das Brot im Topf? Nach dem Backen soll das Brot von allen Seiten belüftet werden. Am besten geht das auf einem Gitterrost.
        lg
        Christian

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