Geschrieben von

Christian

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Pinsa Romana: Teig selber machen & frisch belegen

Ich habe mich intensiv mit der Entstehungsgeschichte der Pinsa Romana beschäftigt, weiß ziemlich genau, was im Original dazu gehört und backe sie wirklich oft und gerne (meistens weil sie bei mir zu Hause eingefordert wird, was mich sehr freut).

Ich habe versucht so viel wie möglich darüber herauszufinden und auch, ob es ein Originalrezept dafür gibt. Wie sich herausgestellt hat, gibt es nur eine Möglichkeit, an das Original heranzukommen. Und das ist die ursprüngliche Mehlmischung zu kaufen. Das mache ich natürlich nicht, aber ich weiß, wie sie schmecken soll und was hineingehört.

Also habe ich mich in meine Backstube verzogen und an meinem eigenen Rezept für eine Pinsa gemacht. Was dabei herausgekommen ist, gefällt mir wirklich gut. Gehaltvoller Teig, feine Kruste und ein fantastisches Topping.

Zu einer Pinsa gehört auch eine gute Tomatensoße. Wie sich herausgestellt hat, ist meine Pizzasoße geradezu ideal! Dazu noch einen frischen Salat mit etwas Rucola, kleine Cherrytomaten, Mozzarella, Zwiebeln und Avocado. Beträufelt mit einer leckeren Vinaigrette mit Balsamico – Fertig ist eine fantastische Pinsa.

Zutaten für 4 Stück

Der Pinsa Teig

  • 309 gr. Weizenmehl "00" oder Typ 550
  • 66 gr. Sojamehl
  • 44 gr. Reismehl
  • 330 gr. Wasser
  • 18 gr. Olivenöl
  • 4,5 gr. Frische Hefe
  • 6,5 gr. Salz

Zum Belegen

  • Tomatensoße
  • 1 Avocado
  • 1 Handvoll Rucola Salat
  • 1 paar kleine Cherrytomaten
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 1 kleine Gemüse-Zwiebel
  • 1 Vinaigrette mit Balsamico

Zubereitung 

Pinsa-Teig herstellen

  • Als Erstes gibst du 330 gr. Wasser und 18 gr. Olivenöl in die Schüssel. Dann kommt 4,5 gr. Frische Hefe, 66 gr. Sojamehl, 44 gr. Reismehl und 309 gr. Weizenmehl "00" oder Typ 550 und dann 6,5 gr. Salz dazu.
  • Alles zusammen auf kleiner Stufe vermischen und dann bei höherer Stufe etwa 10 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich von der Schüssel löst.
  • Anschließend lässt du den Teig abgedeckt für 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen. Nun kommt der Teig über Nacht in den Kühlschrank, nachdem du ihn einmal von allen Seiten gedehnt und gefaltet hast.
  • Am nächsten Tag holst du den Teig aus dem Kühlschrank und lässt ihn für etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen. Der Teig soll nach Möglichkeit all seine Luft behalten, deswegen wird mit dem Teig nicht mehr viel gemacht.

Pinsa backen

  • Heize jetzt deinen Backofen samt Pizzastein auf 250 Grad vor.
  • Lege den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und steche 200 Gramm Portionen ab. Breite diese Portionen aus, sodass du flache Fladen bekommst.
  • Pinsateig soll im Backofen gut aufgehen. Deswegen wird er nicht so stark belegt wie eine Pizza. Ich verteile ein wenig von meiner Pizzasoße und wenig Käse auf den Teig. Dann wird er für etwa 6 Minuten bei 250 ℃ auf dem heißen Stein gebacken.
  • Anschließend belegst du deine fertig gebackene und heiße Pinsa. Zuerst mit dem Rucolasalat. Schneide die Avocado in kleine Streifen, halbiere die Cherrytomaten, schneide die Zwiebel in schmale Ringe, schneide die Mozzarella klein und belege deine Pinsa mit allen Zutaten in der Menge, die du magst. Zum Schluss beträufelst du alles mit einer Vinaigrette.
  • Die Vinaigrette mache ich so: Salatöl in ein kleines Glas mit Schraubdeckel. Zum Beispiel ein altes Marmeladenglas. Dann etwas Balsamico Essig dazu. Rosmarin und Oregano oder auch eine Kräutermischung, Salz und Pfeffer und ein wenig Senf zum Binden. Dann alles gut schütteln. Fertig.

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Über den Autor: Christian – Ich bin Gründer und Autor dieses Backblogs und teile hier meine jahrelange Erfahrung im Brotbacken. Ich schreibe praxisnahe Anleitungen, teste unabhängig Backzubehör und Küchenmaschinen in der Praxis und teile hilfreiche Tipps rund ums Backen. Meine Bewertungen basieren ausschließlich auf eigener Anwendung und echten Erfahrungen.

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2 Kommentare zu „Pinsa Romana: Teig selber machen & frisch belegen“

    • Mit Dinkel würde die Pinsa nicht so werden, wie sie es sollte. Das Sojamehl soll als Alternative für das früher verwendete tierische Fett sein. Soja- und Reismehl ändern die Struktur des Teiges. Die Krume wird fluffiger, das ganze Gebäck gehaltvoller und die Kruste ändert sich dadurch auch ein wenig. Probier es mal aus, der Unterschied ist nicht gewaltig, aber dennoch vorhanden. Ich finde, dass es eine schöne Alternative zum Pizzateig ist.

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