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Aufgeschnittenes Weizenbrot auf einem Holzbrett in einer Küchenumgebung
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4.67 von 6 Bewertungen

Hafer-Weizenbrot mit Sonnenblumenkernen

Der Hafer macht aus diesem Weizenbrot ein schmackhaftes Brot, dass auch zu herzhaften Aufschnitt ganz hervorragend passt.
Vorbereitungszeit2 Stunden
Zubereitungszeit1 Tag
Backzeit45 Minuten
Arbeitszeit1 Tag 2 Stunden 45 Minuten
Gericht: Brot
Keyword: Hafer-Weizen Brot, im Brotbacktopf gebacken, mit Sonnenblumenkernen
Servings: 900 Gramm

Zutaten

Quellstück

  • 90 gr. Sonneblumenkerne
  • 45 gr. Wasser

Brotteig

  • 380 gr Weizenmehl 550
  • 100 gr Haferflocken
  • 310 gr Wasser
  • 10 gr Salz
  • 0,5 hr Frische Hefe

Anleitungen

Tag 1: Teig vorbereitung

  • Dieses Brot wird innerhalb von 2 Tagen zubereitet. Am ersten Tag beginnst du mit der Teigzubereitung und am zweiten Tag wird geformt und gebacken.

Quellstück

  • Bevor du mit der eigentlichen Teigzubereitung beginnst, stellst du das Quellstück her. Die Sonnenblumenkerne müssen in Wasser eingeweicht werden, und dieser Vorgang wird als "Quellstück" bezeichnet. Die Kerne quellen im Wasser, wodurch sie weicher werden und beim Gärvorgang kein Wasser mehr aus dem Teig entziehen. Weiche 90 g Sonnenblumenkerne in 45 g Wasser für etwa 1 bis 3 Stunden ein. Schau einfach nach, wann das Wasser vollständig von den Kernen aufgesogen wurde. Falls nach dieser Zeit noch Wasser übrig ist, gieße es ab.

Teigzubereitung

  • Sobald das Quellstück fertig ist, kannst du mit dem Hauptteig beginnen. Gib das Wasser in eine Rührschüssel und füge die Haferflocken sowie das Quellstück hinzu. Danach streue die 0,5 g Hefe gleichmäßig über die Mischung. Der Hefeanteil ist bewusst gering gehalten, da der Teig eine lange Gärzeit von 18 bis 24 Stunden hat. Diese Zeitspanne gibt dir Flexibilität – es kommt nicht auf eine Stunde mehr oder weniger an. Backe einfach, wenn es dir zeitlich am besten passt.
  • Streue anschließend das Mehl über die Hefe-Wasser-Mischung und verteile zum Schluss das Salz darüber. Die im Rezept angegebene Reihenfolge der Zutaten hilft dabei, Salz und Hefe so lange wie möglich getrennt zu halten, denn Hefe "mag" Salz nicht besonders. Das ist ein wichtiger Schritt, den du auch in vielen meiner anderen Rezepte findest.
  • Nun wird der Teig geknetet. Wenn du von Hand knetest, arbeite die Zutaten gleichmäßig zu einem glatten Teig ein. Alternativ kannst du eine Küchenmaschine verwenden. Stelle sie auf eine niedrige Stufe (zum Beispiel Stufe 2 von insgesamt 6 Stufen) und knete den Teig für etwa 8 bis 10 Minuten, bis er geschmeidig und elastisch ist. Beide Methoden, ob mit der Hand oder Maschine, funktionieren sehr gut. Mit der Maschine ist es natürlich etwas einfacher.

Teigruhe

  • Decke die Schüssel mit dem fertigen Teig luftdicht ab, zum Beispiel mit Frischhaltefolie, und lass ihn für etwa 24 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Der Teig sollte sein Volumen verdoppeln. Wenn du möchtest, kannst du den Teig alle paar Stunden vorsichtig dehnen und falten (dies nennt man "stretch and fold"). Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, fördert aber den Trieb im Teig.

Tag 2: Teig formen und backen

  • Am nächsten Tag ist der Teig bereit zum Formen. Bestreue deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl, damit der Teig nicht klebt, und gib ihn aus der Schüssel auf die Fläche. Forme den Teig nach Belieben – ich bevorzuge eine runde Form, da ich den Teig in einem runden Brotbacktopf backe. Du kannst aber auch eine ovale oder längliche Form wählen, je nach deinen Vorlieben und dem vorhandenen Backgeschirr.
  • Lege den geformten Teig in ein bemehltes Gärkörbchen oder eine beliebige Form und bedecke ihn mit einem sauberen Tuch. Lasse den Teig für etwa 1 Stunde ruhen, damit er etwas aufgehen kann. In dieser Zeit kann der Teig entspannen, was das spätere Backen verbessert.
  • Während der Teig ruht, heize den Backofen zusammen mit dem Brotbacktopf auf 250 Grad vor. Dies kann je nach Ofen etwa 30 Minuten dauern. Der Topf sollte beim Einschieben des Brots sehr heiß sein, um eine schöne Kruste zu gewährleisten.
  • Sobald der Ofen und der Topf vorgeheizt sind, stürze den Teig vorsichtig aus dem Gärkörbchen in den heißen Topf. Setze den Deckel auf den Topf und schiebe ihn in den Ofen. Backe das Brot für 45 Minuten bei 220 Grad.
  • Etwa 10-15 Minuten vor Ende der Backzeit kannst du die Kruste überprüfen. Wenn dir die Kruste noch zu weich erscheint, nimm den Deckel für die letzten 5-10 Minuten ab und lasse das Brot offen weiterbacken. So wird die Kruste besonders knusprig.
    Gebackenes, goldbraunes Brot mit bemehlter Kruste in einem runden Topf kurz nach dem Backen
  • Nach dem Backen nimm das Brot aus dem Ofen und lasse es auf einem Gitter vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest. Das Abkühlen ist wichtig, damit sich die Krume setzen kann und das Brot seine optimale Textur erreicht.
    Schreib mir gerne, wie dir das Brot geschmeckt hat – ich freue mich immer über Feedback!
    Helles Weizenbrot mit Körnern, rustikaler Kruste auf einem Holzbrett
  • Viel Spaß beim Backen und Genießen!